Magnetbohrmaschinen online kaufen


Bei einer Magnetbohrmaschine handelt sich hierbei um eine spezielle Ausführung einer Bohrmaschine. Im Grunde genommen übernimmt eine Magnetbohrmaschine die selben Aufgaben, wie eine herkömmliche Bohrmaschine. Wesentlicher Unterschied jedoch ist, dass die Magnetbohrmaschine mit einem fest integrierten Elektromagneten ausgestattet ist, welcher selbstverständlich elektrisch betrieben wird. Dieser dient dazu, die Maschine fest auf einem Stahlteil zu fixieren. Sie kann weder verrutschen noch kann sie verschoben werden, wenn der Magnet aktiviert wird.

Diese Bohrmaschinen sind jedoch sehr schwer und wiegen deutlich mehr als einfache Bohrmaschinen. Grundsätzlich kommen sie im metallverarbeitenden Gewerbe und im Stahlbau zum Einsatz. Der Heimwerker hingegen findet meist beim Bau vom Eigenheim eine sinnvolle Verwendung für eine Magnetbohrmaschine. Die für den Heimgebrauch entwickelten Magnetbohrmaschinen sind etwas kleiner, als jene für den klassischen Stahlbau.

Wie funktioniert eine Magnetbohrmaschine?

Zunächst wird die Bohrmaschine auf das zu bearbeitende Werkstück gestellt. Dabei kann man die schwere Maschine dank des starken Magneten sogar vertikal oder auch über dem Kopf verwenden. Hier sollten jedoch immer mindestens zwei Personen zur Sicherheit anwesend sein. Da die Magnetbohrmaschine ein sehr hohes Eigengewicht mitbringt. Nach dem Einschalten des Magneten haftet die Maschine am gewünschten Platz. Nun wird einfach per Hebel der Bohrer nach unten geführt, um das Loch zu bohren. Dabei können sowohl Bohrer als auch Bohrkronen zum Einsatz kommen.
Die Stärke vom Magneten kann im übrigen reguliert werden. Zumindest bei den meisten Modellen.

Wofür verwendet man sie?

Eine Magnetbohrmaschine wird ausschließlich zum Bohren in Stahl verwendet. Andere Werkstoffe können damit nicht bearbeitet werden. Hierfür sind andere Bohrmaschinen zu verwenden. Durch den starken Magneten kann die Maschine am gewünschten Stahlteil fixiert werden und zuverlässig Löcher bohren. Ob in montierten Stahlträgern oder in Stahlelementen, welche noch weiterführend verarbeitet werden sollen, kommen die Magnetbohrmaschinen zum Einsatz. Wichtig ist ein sicherer und sorgsamer Umgang, denn diese Bohrmaschinen sind aufgrund ihres hohen Gewichtes nicht zu unterschätzen. Mit Hilfe einer Magnetbohrmaschine können in Stahlträgern und Stahlelementen problemlos Löcher gebohrt werden.

 Welche Besonderheiten gibt es beim Arbeiten?

Diese Bohrmaschine kann ausschließlich für Stahl verwendet werden. Sie hat, je nach Drehmoment eine sehr starke Leistung und bohrt Löcher verschiedenster Größen in den Stahl. Hierfür werden unterschiedliche Bohrer und Bohrkronen verwendet.
Die Besonderheit gegenüber herkömmlichen Bohrmaschinen liegt darin, dass die Magnetbohrmaschine über einen starken Elektromagneten im Inneren verfügt. Wird dieser durch entsprechende Stromzufuhr aktiviert, so haftet die Magnetbohrmaschine am gewünschten Platz. Ein Verrutschen ist nicht möglich. Einige Hersteller bieten separat Sicherheitsgurte an, welche zusätzlich montiert werden können, wenn vertikal oder gar über Kopf gearbeitet werden muss. Das ist meist notwendig, wenn die Maschine über einen Akku und nicht über Strom betrieben wird.

Welche Materialien kann man bearbeiten?

Ausschließlich Stahl kann mit einer Magnetbohrmaschine bearbeitet werden. Alle anderen Werkstoffe können damit nicht bearbeitet werden. Hierfür sind, wie bereits kurz erwähnt, andere Werkzeuge zu verwenden.
Die Magnetbohrmaschine wurde ausschließlich für diesen Zweck konzipiert. Mit ihr können im Stahlbau auch an schwer zugänglichen Bereichen zuverlässig Löcher gebohrt und Kernbohrungen vorgenommen werden, ohne dass das Stahlelement extra in eine Werkstatt gebracht werden muss.

Welches Zubehör wird benötigt?

Für den Wechsel zwischen den einzelnen Bohrern und Bohrkronen ist das Spannfutter wichtig. Nicht immer ist dieser Schlüssel Bestandteil der Magnetbohrmaschine. Des Weiteren ist mindestens ein Satz mit verschiedenen Bohrkronen oder Fräsbohrern zu empfehlen, um möglichst vielseitig arbeiten zu können.
Inzwischen gibt es auch schon Magnetbohrmaschinen, welche mit Akku arbeiten. Diese sind jedoch nicht so leistungsstark wie das Pendant, welches mit Strom arbeitet. Für den Fall, dass man sich eine Magnetbohrmaschine mit Akku kaufen möchte, sollte man als Zubehör unbedingt an den Sicherheitsgurt für die Maschine denken. Dieser stellt sicher, dass die Bohrmaschine nicht versehentlich verrutsch oder fällt, wenn die Akkuleistung nachlässt. Denn der Magnet im Inneren wird hier über den Akku gespeist und nicht wie sonst über die Stromzufuhr.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Das Drehmoment gibt an, wie stark die Bohrleistung letztendlich wird. Daher ist diese Angabe die wohl Wichtigste, wenn es um den Kauf einer Magnetbohrmaschine geht. Wer also eine Maschine mit einem hohen Drehmoment kauft, kann sich auf eine starke Bohrleistung verlassen. Darüber hinaus sollte die Maschine selbstverständlich auch ein gewisses Maß an Leistung mitbringen. In der Regel sind zwischen 700 Watt und 1.000 Watt zu empfehlen.
Es kann zudem von Vorteil sein, wenn die Magnetbohrmaschine bereits mit einem Satz verschiedener Bohrkronen oder Fräser ausgestattet ist.
Eine Magnetbohrmaschine mit Akku ist nur zu empfehlen, wenn der Einsatz nicht zu oft erfolgt und  meist von recht kurzer Dauer sein. Wichtig ist hier, dass man an den entsprechenden Sicherheitsgurt denkt.

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Wie hoch sollte die Leistung sein?

Eine hohe Leistung ermöglicht bei einer Magnetbohrmaschine auch ein hohes Drehmoment. Dieses ist letztendlich entscheidend. Eine gute Maschine hat zwischen 700 Watt und 1.000 Watt. Das ist die Leistung, die eine Magnetbohrmaschine schon haben sollte, um den gängigsten Anforderungen gewachsen zu sein.
Wichtig zu wissen wäre an dieser Stelle, dass Maschinen, welche mit Akku laufen etwas weniger Leistung mitbringen. Daran sollte man denken, wenn man sich für den Kauf einer Magnetbohrmaschine interessiert.

Auszug von diversen Herstellern

Es folgt nun eine kleine Auswahl an Hersteller. Dies ist keine Bewertung oder kein Ranking – Bei der Recherche wurden diese Hersteller jedoch am öftesten gefunden.

  • Evolution
  • FEIN
  • Metallkraft
  • Holzmann
  • Ruco
  • Terrax
  • Hitachi

Sollte beim Arbeiten Schutzkleidung getragen werden?

Beim Ausrichten der Magnetbohrmaschine kann es mitunter passieren, dass man sich leicht die Finger klemmt, da die Magnetbohrmaschine schon in der kleinsten Ausführung mehrere Kilos auf die Waage bringt. Zudem ist der Stahl oft scharfkantig und deswegen ist es arbeitsschutzrechtlich auf jeden Fall angebracht, das Ausrichten nur mit Schutzhandschuhen durchzuführen, um schwere Verletzungen zu vermeiden.

Auch beim Tragen der mitunter über 30 kg schweren Magnetbohrmaschinen sollte persönliche Schutzausrüstung wie entsprechende Schuhe mit Stahlkappen und Schutzhelm getragen werden. Zum einfachen Tragen und Ausrichten haben die meisten Magnetbohrmaschinen einen oder mehrere Griffe am Gehäuse, um die Ausführung der Arbeiten so einfach wie möglich zu gestalten.

Wie viel wiegt eine Magnetbohrmaschine?

Das Gewicht einer Magnetbohrmaschine hängt von ihrer Leistung ab. Es gibt leichte Magnetbohrmaschinen, die ein Gewicht von nur knapp 10 kg auf die Waage bringen, was natürlich bedeutet, dass sie auch eine geringere Leistung aufweist, denn bei leistungsstarken Magnetbohrmaschinen kann das Gewicht locker bei über 30 kg oder mehr liegen. Bei diesem Gewicht ist die Handhabung dann auch nicht mehr so einfach und die Lieferung von solchen Magnetbohrmaschinen erfolgt dann meist auch per Spedition auf einer Einwegpalette.

Wie reinigt man eine Magnetbohrmaschine?

Wie alle Werkzeuge muss auch die Magnetbohrmaschine nach dem Einsatz gründlich gereinigt werden, um ihre Funktionalität zu erhalten und Langlebigkeit zu fördern. Zuerst sollten alle Späne sorgfältig entfernt werden. Das geht am besten mit einem kleinen Besen oder einem Magnetstab, der die Späne anzieht und dann über den Späne-Kasten abgezogen wird. Die Metallspäne werden selbstverständlich gesammelt und wiederverwendet.

Die Magnetbohrmaschine selber wird am besten mit Pressluft abgeblasen. Es gibt auch ein Werkzeug-Pflegemittel mit dem die Magnetbohrmaschine von außen eingerieben wird. Bei der Reinigung der Maschine sollte auch auf eine gute Pflege des Bohrfutters geachtet werden, hier kann mit einem in ölgetränkten Tuch das Bohrfutter leicht und vorsorglich mit etwas Öl eingefettet werden.

Wenn das regelmäßig durchgeführt wird, hat man auch lange etwas von der Magnetbohrmaschine und die Stahlteile können keinen Flugrost ansetzen. Das Stromkabel kann ab und zu mit etwas Silikonspray und einem staubfreien Tuch gepflegt werden, dann bleibt die Isolierung lange flexibel und wird nicht so schnell brüchig.

Das Bohrfutter nicht vergessen

Das Bohrfutter sollte nach jedem Einsatz immer gründlich gereinigt werden. Das ist ein ganz wichtiger und nicht zu unterschätzender Aspekt. Auch sollte in gewissen Zeitabständen der Schaft des Bohrfutters mit Bohrfett eingefettet werden.

Das Fett pflegt nicht nur den Schaft, sondern gibt dem Werkzeug bei Einsatz auch den nötigen Kraftschluss. Damit hält das Werkzeug länger und wackelt nicht im Schaft. Ein Bohrfutter mit Spiel im Schaft sollte sofort ausgetauscht werden, denn das Spiel beeinträchtigt das Bohren erheblich und sorgt für schlechte Bohrergebnisse.

Neben der Reinigung der Magnetbohrmaschine sollte natürlich auch das Werkzeug selber, also die Bohrer, Bohrkronen und Kernbohrer regelmäßig nach dem Einsatz gereinigt werden. Auch bei Nichtgebrauch ist es empfehlenswert, das Werkzeug regelmäßig zu fetten, damit es lange scharf bleibt.

Wie werden die Bohrer eingespant?

Das Einspannen der Werkzeuge geschieht mittels eines Inbusschlüssels. Ein Schnellspann-Aufnahmehalter kann über eine Versorgungsleitung für eine Innenkühlung mittels Kühlschmierstoff erfolgen. Hier ist der Vorteil, dass das Werkzeug nicht nur von außen, sondern auch von innen her mit dem Kühlschmierstoff gekühlt werden kann. Das verlängert enorm die Standzeiten des Kernbohrers oder der Bohrkrone.

Da mit der Magnetbohrmaschine ja meistens Kernbohrungen in Metall durchgeführt werden, findet der Schnellspann-Aufnahmehalter hier sehr häufig Verwendung in diesem Bereich. Das Werkzeug kann dadurch viel schneller und unkomplizierter gewechselt werden.

Wie bei allen Arbeiten mit Stahl sollte immer ein entsprechendes Kühl-Schmiermittel eingesetzt werden um die Schneidleistung zu erhöhen und Span-Anhaftungen am Werkzeug selber zu reduzieren. Darüber hinaus wird das Werkzeug vor Verklemmen und Bruch geschützt. Unser Magnetbohrmaschine Test hat auch eine Auswahl der besten Aufnahmehalter für die Magnetbohrmaschine zusammengestellt.

Gerade die Schnellspann-Aufnahmehalter sind ein unverzichtbarer Teil einer Magnet Kernbohrmaschine. Beim Kauf der Magnetbohrmaschine sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass ein guter Aufnahmehalter als Zubehör mitgeliefert wird, ansonsten sollte der Schnellspann-Aufnahmehalter unbedingt mitbestellt werden, denn nur der Aufnahmehalter macht die Magnetbohrmaschine zu einem universellen Werkzeug für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche.

Der Kühlschmierstoff ist sehr wichtig

Sehr wichtig beim Bohren in Metall ist die richtige Kühlung von Bohrern und den Werkstoff in dem gebohrt wird. Dazu gibt es Kühlschmierstoffe, die zum einen für eine bessere Reibung des Werkzeuges sorgen, zum anderen verlängert der Kühlschmierstoff auch die Standzeit des Werkzeuges, also den Bohrer, die Bohrkrone oder den Kernbohrer. Ohne den Einsatz von Kühlschmierstoff würde der Bohrer sofort überhitzen und ggf. sogar ausglühen und im schlimmsten Falle sogar abbrechen.

Einige Magnetbohrmaschinen-Hersteller rüsten ihre Kernbohrmaschinen mit Magnetfuß sogar mit einem Tank für den Kühlschmierstoff als. Aus diesem Tank wird dann über eine Pumpe der Kühlschmierstoff direkt an den Bohrer gebracht. Es gibt aber auch Kühlschmierstoffe in Dosen zum direkten Sprühen auf den Bohrer. Damit kann auch Punktgenau die Kühlung vorgenommen werden, so wird verhindert, dass Werkstoff und Werkzeug überhitzen. Weiterer Vorteil ist, dass einige Sorten von Kühlschmierstoffen die Materialoberfläche so schützen, dass keine vorzeitige Korrosion einsetzt, denn blankes Metall kann besonders schnell oxidieren und korrodieren.

Die Aufgaben der Kühlschmierstoffe

Durch den Einsatz von Kühlschmierstoffen ist eine höhere Schnittgeschwindigkeit möglich und die Standzeit des Werkzeugs wird deutlich erhöht. Das heißt, der Werkzeugverschleiß wird geringer, der Bohrer hält länger. Durch den Einsatz eines Bohrmilchkonzentrates kann die Oberflächen des Werkstückes wesentlich verbessert werden.

Die Arten der Kühlschmierstoffe

Man unterschiedet bei den verschiedene Arten der Kühlschmierstoffe in:

  • Legierte Schneidöle bestehen aus einem Mineralöl-Gemisch, das mit Additiven versetzt ist. Vor allem die Reibung wird durch das legierte Schneidöl herabgesetzt.
  • Unlegierte Schneidöle werden aus Mineralölen ohne Zusätze von Additiven hergestellt. Ihre Kühlwirkung ist etwas geringer, als die von legierten Schneidölen.
  • Hochleistungsschneidöle sind auf Mineralölbasis hergestellt und mit EP-Zusätzen (EP=Extrem Pressure) versetzt. Diese Verbindung kann viel mehr Temperatur aufnehmen und vom Werkstück abführen. Nachteil ist aber, dass ggf. eine zersetzende Wirkung auf das Metall besteht.

Kühlschmierstoffe die mit Wasser mischbar sind

Die wohl am meisten eingesetzten Schmierstoffe für das externe Kühlsystem sind die wassermischbaren Kühlschmierstoffe. Diese Emulsionen werden kurz vor Beginn der Arbeiten mit der Magnetbohrmaschine angemischt und können direkt auf das Werkzeuge gespritzt oder in den Tank des externen Kühlsystems eingefüllt werden.

  • Mehrzweckemulsionen basieren auf Mineralöl und Emulgatoren. Zusätzlich beinhalten sie auch noch Schauminhibitoren und Korrosionsinhibitoren. Diese Mehrzweckemulsionen sind die beliebteste Art von Kühlschmiermitteln, da sie besonders kostengünstig und ergiebig sind.
  • Gefettete Emulsionen sind zusätzlich mit pflanzlichen oder tierischen Fettstoffen versehen. Diese sollen die Schmiereigenschaften der Emulsion verbessern.
  • Synthetische Emulsionen sind Kühlschmiermittel die frei von Öl sind. Diese enthalten aber organische Polyglykol-Verbindungen und werden mit Wirkstoffen legiert. Diese feinsten Partikel dienen als Wirkstoffe und verbessern die Schmiereigenschaften. Um den Anwendungsbereich synthetischer Flüssigkeiten zu erweitern, kann je nach Anforderung Mineralöl zugegeben werden (=Teilsynthetische Flüssigkeiten).
  • Hochleistungsemulsionen basieren auf EP-Zusätzen (Extrem Pressure). Diese EP-Zusätze bestehen aus Chlor, Schwefel- oder Phosphorverbindungen und werden besonders gerne beim Gewindeschneiden eingesetzt.

Bohrer für Magnetbohrmaschinen

Was ist Sinn und Zweck einer Magnetbohrmaschine? Richtig. Eine Magnetbohrmaschine wird via elektrischer Energie an schwer zugänglichen Stellen beim Bau eingesetzt. Hat man eine idealen Platz gefunden, wird die Maschine fixiert, der Magnet wird eingeschaltet und eigentlich könnten Sie jetzt den Bohrvorgang starten. Eigentlich. Vorausgesetzt, Sie haben den richtigen Bohrer. Magnetbohrmaschine Bohrer sind auf die härtesten Jobs ausgerichtet und – wie der Name schon verrät – speziell für Magnetbohrer hergestellt.

Dieser Bohrer wurde extra für Magnetbohrer konzipiert. Das bedeutet „eisenharte“ Qualität nach ausführlichen Dauertests. Und das bedeutet vor allem, dass dieser Bohrer selbst nicht von dem Magneten angezogen wird. Denn das würde den Bohrer im wahrsten Sinne de Wortes aus der Form bringen, weil er ständig auf Spannung stehen würde.

Achten Sie also beim Kauf einer Magnetbohrmaschine genau so sorgfältig auf den Bohrer, wie auf die Maschine selbst. Ist er mit Titan legiert? Denn eine hochwertige Titanlegierung bietet Ihnen gleich zweimal Sicherheit: Zum Einen wird ein mit Titan beschichteter Bohrer magnetisch nicht angezogen. Und zum Anderen weist er die Festigkeit auf, die Sie von einem soliden Handwerkszeug erwarten sollten.

Die Handlichkeit einer Magnetbohrmaschine

Soll die Magnetbohrmaschine hauptsächlich im Hallenbau eingesetzt werden, um Löcher für Verschraubungen zu bohren ist die Handlichkeit ein sehr wichtiger Kauffaktor. Denn eine Magnetbohrmaschine die über 30 Kg wiegt lässt sich nur sehr schwer auf ein Gerüst oder einer Leiter bewegen, vor allem nicht alleine, hier ist eine leichte Magnetbohrmaschine die beispielsweise nur 10 Kg wiegt klar im Vorteil.

Die Handlichkeit ist auch sehr wichtig, um die Magnetbohrmaschine in die richtige Bohrposition zu bringen, im Stehen auf dickem Stahlblech ist das kein Problem, aber auf einem Gerüst in schwindelerregender Höhe sieht das anders aus. Hier zählt jedes Kilogramm an Gewicht, das die Handlichkeit verbessert.

Auch die Größe des Werkzeugs ist ausschlaggebend bei einem Magnetbohrmaschinen Kauf, denn soll die Magnetbohrmaschine Löcher in einen engen Stahlträger bohren, darf die Höhe der Bohrmaschine nicht zu groß sein. In diesem Fall eignet sich eher eine kompakte Magnetbohrmaschine. Die Handlichkeit der Magnetbohrmaschine kommt auch Anwendern zugute, die nicht mit einer schweren Kernbohrmaschine mit Magnetfuß, so nennt man die Magnetbohrmaschine auch, zurechtkommen. Gerade wenn Überkopfarbeiten mit der Bohrmaschine ausgeführt werden sollen, ist eine gute Handlichkeit die beste Voraussetzung.

Das sind alles Fragen, die man sich bereits vor dem Kauf der Magnetbohrmaschine stellen sollte.

Beim Magnetbohrmaschinen Kauf nicht die Haptik unterschätzen

Die Haptik eines Werkzeuges ist neben der Handlichkeit ebenso wichtig. Hierbei zählt vor allem, wie liegt die Magnetbohrmaschine in der Hand, lässt sie sich gut und sicher führen und kann mit ihr ergonomisch gearbeitet werden? Besonders für Linkshändler ist eine gute Haptik wichtig, denn wenn sich wichtige Knöpfe nur einseitig bedienen lassen, kann die Bohrmaschinen-Einheit nicht schnell genug ausgeschaltet werden.

Daher sollte beim Magnetbohrmaschine Kauf das Werkzeug immer vorher einmal angefasst werden, um zu testen wie die Erreichbarkeit aller wichtigen Schalter ist und ob die Magnetbohrmaschine handlich genug für die Arbeiten ist. Hier ist ein Vergleich mit einem Füllfederhalter angebracht, denn es gibt viele verschiedene Modelle auf dem Markt, aber nicht mit allen kann man gleich schön schreiben. Genauso ist das mit einem Werkzeug mit dem präzise Arbeiten durchgeführt werden müssen, denn schließlich müssen die Löcher hinterher 100% genau an dem Platz sein wo sie hingehören.

Die Lautstärke der Magnetbohrmaschine

Wie die meisten Bohrmaschinen ist auch die Arbeit mit einer Magnetbohrmaschine sehr laut, aber dennoch gibt es bei der Lautstärke im Leerlauf große Unterschiede. Während des Bohrens mit einem Kernbohrer oder einer Bohrkrone kommt das Werkstück in Schwingung und erzeugt unter Umständen eine sehr hohe Lautstärke. Je präziser eine Magnetbohrmaschine arbeitet, kann diesbezüglich auch schon im Vorfeld eine Minderung der Lautstärke erreicht werden.

Kleine Magnetbohrmaschinen unter 10 Kg Gewicht erzeugen weniger Lärm als eine große Magnetbohrmaschine die über 30 Kg auf die Waage bringt. Aber es ist generell sehr schwierig zu sagen, ob eine Magnetbohrmaschine laut oder leise arbeitet. Eines ist klar, ab einen Lärmpegel von 80db(A) muss Gehörschutz getragen werden und das ist bei dem meisten Arbeiten mit einer Magnetbohrmaschine der Fall, wenn man sich in unmittelbarer Nähe aufhält. Aber es sollte bei der Arbeit mit der Kernbohrmaschine mit Magnetfuß immer nur hochwertiges Werkzeug, also qualitative Bohrer oder Bohrkronen, verwendet werden, denn hier kann die Lärmschutz-Maßnahme schon beginnen.

Lässt sich die Drehzahl frei einstellen?

Die meisten Magnetbohrmaschine lassen sich in der Drehzahl frei einstellen und zwar aus folgendem Grund: Beim Bohren in Metall sind je nach Härte des Materials unterschiedliche Drehzahlen des Motors nötig. Hier gilt, je härter das Metall umso langsamer sollte das Werkzeug sich drehen. Handelt es sich um ein weiche Metalllegierung kann der Bohrleistung erhöht werden, indem die Geschwindigkeit erhöht wird.

Es gibt 2 Arten um die Drehzahl einer Magnetbohrmaschine zu regulieren:

  • Einmal grob über ein mechanisches Getriebe, das in der Regel über 2-Gänge verfügt.
  • Die zweite Drehzahl-Einstellung erfolgt über eine Vollwellen-Elektronik, die die Motordrehzahl verändert. Das ist die wichtigste Einstellungsmöglichkeit an der Magnetbohrmaschine, denn hier sind Drehzahlen von 0 bis 1100 U/min möglich.

Eine niedrige Drehzahl wird besonders beim Kernbohren eingestellt, aber auch beim Schneiden von Gewinden muss die Drehzahl möglichst niedrig eingestellt sein, denn nur so ist ein kontrolliertes Schneiden des Gewindes möglich. Die Drehzahl an der Magnetbohrmaschine muss ohne Drehmomentverlust einstellbar sein, denn nur so kann der Motor seine volle Kraft in das Werkzeug übertragen und eine hohe Schneidleistung erzeugen.

Drehzahl-Einstellung beim Gewindeschneiden

Um mit der Magnetbohrmaschine auch Gewinde schneiden zu können braucht sie neben dem Drehrichtungsumschalter auch eine Drehzahlreglung für den Bohrmaschinenmotor. Zuerst muss das Loch für das Gewinde gebohrt werden, das muss ja nach Materialhärte mit hoher Drehzahl erfolgen. Die beste Drehzahl liegt bei etwa 700 U/min. Anschließend wird das Werkzeug gewechselt und ein Kegelfräser eingesetzt, um einen Kegel in das Bohrloch zu fräsen. Durch den Kegel kann die Maschinenschraube später besser eingeführt werden und findet den Gewindegang schneller und vor allem besser.

Nach erneuten Werkzeugwechsel auf einen Gewindeschneider wir die niedrigste Drehzahl der Magnetbohrmaschine eingestellt. Jetzt kann der Gewindebohrer ohne Kraft langsam an das Werkstück geführt werden und langsam das Gewinde bohren. Dabei zieht sich der Bohrmaschinenschlitten von alleine runter.

Währenddessen immer mit reichlich Kühlschmiermittel arbeiten, damit der Gewindescheider nicht überhitzt und sich unter Umständen festsetzt. Sowie die gewünschte Gewindetiefe erreicht wurde, kann der Bohrmaschinenmotor ausgeschaltet und die Drehrichtung auf Links umgestellt werden. Danach die Magnetbohrmaschine wieder einschalten und den Gewindebohrer vollständig aus dem Werkstück herausgefahren lassen. Dabei vorsichtig arbeiten, damit das Gewinde nicht beschädigt wird.

Der Wirkungsgrad des Getriebes einer Magnetbohrmaschine ist wichtig

Die ideale Drehzahl einer Magnetbohrmaschine liegt bei etwa 250 bis 1200 U/min. Es sollte aber ein besonders hohes Drehmoment zur Verfügung stehen. Je Härter das Material, umso geringer sollte die Umdrehung des Werkzeuges sein um präzise Arbeiten durchführen zu können und das mit entsprechender Kraft. Daher sollten die Zahnräder des Getriebes optimal aufeinander abgestimmt sein.

Je feiner und präziser die Zahnräder sind, umso höher ist der Wirkungsgrad des ganzen Ablaufs. Minderwertige Getriebe, wie sie bei billigen Importen vorkommen können, sind ein sehr großer Nachteil und können zu unangenehmen Schwingungen führen, was sich dann auch in der Qualität der Bohrung niederschlägt. Das liegt häufig an der Verarbeitung der einzelnen Zahnräder, die dann die Schwingungen erzeugen und dadurch auch ungenaues Bohren begründen.

Welcher Stromanschluss wird benötigt?

Für eine Magnetbohrmaschine wird ein 230 Volt 50 Hz Stromanschluss benötigt. Wenn der Anschluss über ein Verlängerungskabel erfolgt, sollte auf einen guten Kontakt und eine ausreichende Dicke des Stromkabels geachtet werden. Da der Magnet der Magnetbohrmaschine ebenfalls mit permanentem Strom arbeitet, muss der Kontakt 100% sein, denn falls es zu einer Unterbrechung des Stromkreises kommen sollte, löst sich auch die Haftkraft des Magneten und die Maschine hat keinen festen Halt mehr.

Im schlimmsten Fall kann dann der Bohrer abbrechen oder die Magnetbohrmaschine mit dem Werkzeug verkanten, sich frei drehen und im schlimmsten Fall umstehende Personen verletzen.

Geräusche und Vibrationen beim Arbeiten

Die Geräuschentwicklung ist bei der Magnetbohrmaschine nicht zu unterschätzen. Zum einen sind die Bohrmaschinen sehr laut, da in den meisten Magnetbohrmaschinen ein lautes Gebläse eingebaut ist, das den Motor kühlt. Das kann nicht unterbunden werden, da beim Bohren in Metall hohe Temperaturen entstehen und immer für die nötige Kühlung gesorgt werden muss.

Aber auch durch den Einsatz von Bohrkrone oder Kernbohrern entsteht eine hohe Geräuschentwicklung. Daher sollte, wie im Stahl- und Maschinenbau vorgeschrieben, auf jeden Fall Gehörschutz verwendet werden, denn ab 85 db(A) kann das Gehör auf Dauer geschädigt werden.

Sollten die Vibrationen zu hoch sein, muss der Sitz des Bohrers überprüft werden und ob der Bohrer noch rund läuft. Dadurch können meistens die Vibrationen verringert werden, wenn das Spiel des Bohrers möglichst gering ist.

Die Befestigung der Bohrmaschine

Eine Magnetbohrmaschine kann auf Grund ihrer magnetischen Beschaffenheit auf Stahl befestigt werden. Dazu wird die Bohrmaschine zuerst ausgerichtet und dann der Magnetfuß aktiviert, welcher die Magnetbohrmaschine dann sicher auf ihrem vorgesehenen Platz festhält. Der Stahl kann in Form von Platten oder Eisenträgern sein, die aber mindestens einen Durchmesser von 20 mm besitzen.

Aber auch die Befestigung auf einem großen Stahlrohr ist möglich, dafür bieten die Hersteller von Magnetbohrmaschinen für ihre Modelle einen speziellen Adapter an, der es ermöglicht, auch in einem Stahlrohr zu bohren. Das ist besonders interessant im Gerätebau, wo oft in dicken Stahlrohren mit einem Durchmesser von mehr als 30 cm Löcher für Anschlussrohre gebohrt werden müssen.

Vor der Befestigung der Magnetbohrmaschine

Die Magnetbohrmaschine kann auf jedem metallischen Stahluntergrund befestigt werden. Dazu sollte aber der Untergrund vorher gründlich gereinigt werden, damit er frei von Spänen, scharfen Kanten oder öligen Schmierstoffen ist. Die Befestigung kann horizontal auf Stahlplatten, seitlicher an einem Stahlträger oder Überkopf erfolgen. Es muss dabei auf sicheren Halt geachtet und ggf. die Magnetbohrmaschine mit einem Sicherungskabel oder Seil abgesichert werden.

Welche Metalle eignen sich für die Befestigung einer Magnetbohrmaschine

Im Grunde kann eine Magnetbohrmaschine auf jedem Untergrund aus Stahl befestigt werden. Dieser Stahl muss natürlich magnetisch sein, das heißt, er darf nicht aus NE-Metallen bestehen. Da Nicht-Edelmetalle (NE-Metalle) keine magnetischen Eigenschaften besitzen, kann der Magnet hier logischerweise auch keinen Halt finden. Die Befestigung kann dabei in jeder erdenklichen Position erfolgen um Kernbohrungen, Löcher oder Gewinde in den Stahl zu bohren bzw. zu schneiden.

Für einen sicheren Halt muss auch für eine gute Stromverbindung gesorgt werden, denn falls der Strom unterbrochen werden sollte, haftet auch der Magnetfuß nicht mehr und die Magnetbohrmaschine kann herabfallen. Daher ist eine Sicherung der Magnetbohrmaschine Pflicht, genau wie die Verwendung von persönlichem Arbeitsschutz während der Nutzung der Magnetbohrmaschine.

Entscheidend ist die Verarbeitung der Kernbohrmaschine mit Magnetfuß

Wie ist die Verarbeitung der Magnetbohrmaschine? Neben dem Gehäuse des Bohrmaschinenmotors sind vor allem der Aufbau und die Verarbeitung von Magnetfuß und dem Werkzeugschlitten sehr wichtig. Hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen, denn sitzt die Bohrmaschine auf einem unpräzisen Bohrschlitten der nicht stabil verarbeitet ist, wird sie kein gutes Bohrergebnis erzielen. Am Magnetfuß selber sollte ein stabiler Griff, der möglichst massiv ist, angebracht sein.

Die Haftkraft des Magnetfußes

Wie hoch ist die Haftkraft des Magnetfußes der Kernbohrmaschine? Denn dieser muss die gesamten Kräfte, die während des Bohrens auftreten, sicher aufnehmen. Die Magnethaltekraft wird in Newton Meter gemessen und sagt aus, wie hoch der Magnet belastet werden kann bevor er sich vom Werkstück aus Metall löst. Je höher der Wert ist, umso stärker ist die Haftkraft des Magneten. Der Elektromagnet sollte in einem stabilen Gehäuse sitzen und die Verkabelung sauber verlegt sein.

Die Anschlusskabel müssen sehr stabil sein und dürfen nicht einfach von scharfen Kanten oder Blechen beschädigt werden können und die finden sich im Stahlbau ja an jeder Ecke. Hochwertige Maschinen mit einer guten und langlebigen Verarbeitung kosten mehr in der Anschaffung.

Wer sich eine der Kernbohrmaschinen mit Magnetfuß nur für ein paar Löcher im Stahlträger anschafft, stellt andere Ansprüche als ein Profimonteur auf der Baustelle. Hochwertige Maschinen kosten immer mehr Geld, dafür halten sie aber auch einiges durch und das macht sich natürlich am Preis bemerkbar.

Die Motorleistung der Magnetbohrmaschine

Die Motorleistung ist für die Schneidleistung der Magnetbohrmaschine verantwortlich, denn je stärker die Wattleistung des Motors ist, umso größer ist das Drehmoment, das die Bohrmaschine erzeugen kann. Die meisten Magnetbohrmaschinen können problemlos Löcher mit einem Vollbohrer bis zu 13 mm bohren und mit einem Kernbohrer oder einer Bohrkrone sogar bis zu 40 mm.

Profi Magnetbohrmaschinen mit besonders hoher Motorleistung erreichen bis zu 100 mm oder mehr. Für diese Leistung wird ein gutes Bohrfutter benötigt, das auch die entsprechenden Werkzeuge und auch die entstehenden Kräfte aufnehmen kann. In den meisten Magnetbohrmaschinen findet man daher das Weldon Bohrfutter. Dieser Bohrschaft hat sich im Maschinenbau durchgesetzt und es gibt viele Werkzeuge für diesen Schaft-Typ.

Die Betriebskosten der Magnetbohrmaschine

Die Betriebskosten der Magnetbohrmaschine sind nicht zu unterschätzen, vor allem bei Maschinen die eine sehr hohe Nennleistung haben. Für den Hobbyhandwerker ist das kein Problem, der die Magnetbohrmaschine nur für ein paar Löcher zu bohren nutzt. Anders sieht das bei dem Profi in der Werkstatt aus, die Energiekosten steigen ständig und die Produktion wird dadurch immer kostenintensiver.

Wie viel Watt benötigt die Magnetbohrmaschine? Neben dem Verbrauch an Energie ist ein sehr wichtiger Faktor auch die Standzeit der Werkzeuge, denn diese können durch einen hohen Verbrauch schnell ins Geld gehen. Lohnt es sich, einen Kernbohrer oder ein Bohrkronen-Set zu kaufen oder nur den einen Bohrer der am meisten genutzt wird?

Auch die Kosten von Kühlschmiermittel sind bei der Betriebskostenrechnung zu beachten. Es hat sich schon oft herausgestellt wer zu billig kauft, der kauft zweimal. Wer langfristig auf günstige Betriebskosten bei einer Magnetbohrmaschine setzt, zahlt in der Regel bei der Anschaffung der Maschine mehr, spart aber langfristig bei den Kosten ein.

Die Lagerung der Magnetbohrmaschine

Am besten bewahrt man die Magnetbohrmaschine in einem Werkzeugkoffer auf, der in der Regel zusammen mit der Magnetbohrmaschine geliefert wird. Hier können dann auch verschiedene Bohrersätze Platz finden und sind entsprechend schnell zur Hand.

Die Magnetbohrmaschine sollte an einem trocken Ort gelagert werden und vor der Lagerung sorgfältig gereinigt und eingefettet werden. Das verhindert, dass sich bei längeren Nichtgebrauch Flugrost an den Stahlteilen absetzen kann.

Gibt es auch Akku Magnetbohrmaschinen?

Metabo ist einer der weniger Hersteller von Profi-Werkzeugen und bietet in seinem Sortiment auch eine Akku-Magnetbohrmaschine an. Diese ermöglicht es, auch auf Baustellen ohne Strom oder Stromgenerator Löcher in Stahl zu bohren.

Die Metabo Akku-Magnet Kernbohrmaschine MAG 28LTX32 besitzt 2 Akkus mit einer Leistung von 3 Ah und 25,2 Volt und ist damit sogar ausreichend stark genug, um bis zu 32 mm große Kernbohrungen in Metall zu bohren.

Mobiler Einsatz mit der Akku-Magnetbohrmaschine möglich

Eine Akku Magnetbohrmaschine bietet die Möglichkeit, auch auf Baustellen ohne Strom schnelles und unkompliziertes Bohren, ohne umständlich das Stromkabel verlegen zu müssen. Überall dort wo schnell Löcher gebohrt oder Gewinde geschnitten werden müssen, bietet sich eine Akku-Bohrmaschine an.

Dafür gibt es die Metabo Akku-Magnet Kernbohrmaschine MAG 28LTX32, eine Magnetbohrmaschine mit speziellen Bohrern und Kernbohrern. Die Auswahl an Werkzeugen ist groß und es gibt für jeden Einsatz den passenden Kernbohrer oder Gewindeschneider.

Dazu hat die Akku Magnetbohrmaschine einen Rechts- und Linkslauf. Zudem kann die Geschwindigkeit elektronisch geregelt werden. Bei der Einstellung gilt, je härter das Material in das gebohrt werden soll, umso langsamer sollte sich das Werkzeug drehen und umgekehrt.

Die Akku Magnetbohrmaschine ist besonders auf Baustellen beliebt

Besonders häufig sieht man eine Akku Magnetbohrmaschine mittlerweile im Hallenbau und auf Baustellen. Speziell dann, wenn in großer Höhe gearbeitet werden muss, lohnt sich die Akku Magnetbohrmaschine von Metabo, denn sie kann Kernbohrungen von bis zu 32 mm ohne externe Stromversorgung schaffen.

Ja, bei den meisten Magnetbohrmaschinen findet man einen Recht- und Linkslauf der Bohrmaschine. Mit dem Rechts- und Linkslauf besteht die Möglichkeit mit der Magnetbohrmaschine auch Gewinde in Metall zu bohren, was die Einsatzmöglichkeiten bedeutend erweitert.

Wie wird ein Gewinde mit einer Magnetbohrmaschine gebohrt?

Zuerst muss das Loch für das Gewinde mit der Magnetbohrmaschine gebohrt werden, dazu die gewünschte Größe mit einem Bohrer in den Stahl bohren. Während des Bohrens sollte mit ausreichend Kühlwasser oder Emulsion der Bohrer gekühlt und geschmiert werden.

Je nach Größe die Drehzahl der Magnetbohrmaschine anpassen. Bei dem Gewindebohren sollte die Geschwindigkeit des Gewindeschneiders so langsam wie möglich sein, damit das Gewinde langsam und mit einem hohen Drehmoment in einem Zug geschnitten wird.

Jetzt die Drehrichtung der Magnetbohrmaschine auf Rechtslauf schalten und den passenden Gewindebohrer in das Bohrfutter einspannen. Nach dem Einschalten der Magnetbohrmaschine den Gewindebohrer langsam auf das Bohrloch führen und mit leichten Druck ansetzen.

Den Bohrmaschinenschlitten mit dem Handhebel ohne Kraftaufwand nach unten drücken solange bis die gewünschte Gewindelänge erreicht ist. Dabei die Hand immer am Ein-/Ausschalter belassen, damit die Bohrmaschine nach erreichen der notwendigen Gewindetiefe schnell ausgeschaltet werden kann.

Jetzt kann die Drehrichtung auf Links gestellt werden, damit der Gewindebohrer aus dem Gewinde drehen kann. Den Werkzeugschlitten dabei vorsichtig von dem Werkstück wegführen damit das Gewinde nicht vom Gewindebohrer beschädigt wird.

Rechts- und Linkslauf zum Gewindeschneiden mit der Magnetbohrmaschine

Im Stahlbau haben sich für das Gewindeschneiden 3 in 1 Gewindebohrer durchgesetzt. Diese gibt es in verschiedenen Größen und können in jeder Magnetbohrmaschine mit Rechts- und Linkslauf eingesetzt werden.

Diese Maschinenfertigschneider sind hochwertig beschichtet und schneiden das Gewinde fertig in einem Durchgang. In unserem Magnetbohrmaschine Test haben wir dieses eindrucksvollen Geräte und Werkzeuge untereinander verglichen und die Vorteile beleuchtet.

Die Stärke des Magneten

Bei der Stärke der Haftkraft des Magnets der Magnetbohrmaschine gilt die Regel, je größer das Loch, umso stärker sollte die Haftkraft des Magneten sein! Beim Aufsetzen der Magnetbohrmaschine muss die Oberfläche des Werkstücks sauber und frei von Spänen sein. Es ist wichtig, sie vorher von Graten und scharfen Kanten zu befreien.

Des Weiteren sollte beachtet werden, dass sich die Haftkraft des Magneten erheblich verringern kann, wenn kein vollständiger Kontakt mit dem Werkstück besteht. Besondere Vorsicht ist hier auch bei Überkopfarbeiten geboten. Scharfe Teile, Gräte oder Späne können schnell die Magnetspule beschädigen.

Es sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass nur mit einer ausreichenden Haftkraft des Magneten gebohrt wird, denn ist die Haftkraft des Magneten instabil kann die Magnetbohrmaschine in Schwingung versetzt werden. Das führt dann zu einem erhöhten Verschleiß des Werkzeugs oder im schlimmsten Fall sogar zum Bruch des Bohrers.

Vor dem Bohren für eine ausreichende magnetische Haftkraft der Magnetbohrmaschine sorgen

Für eine optimale Haftkraft ist es am besten, wenn der Stahl eine Stärke von mindestens 25 mm hat. Dünnere Materialien sollten nur mit besonderer Vorsicht bearbeitet werden und vor dem Bohren auf einen festen und stabilen Halt des Magneten überprüft werden. Es ist auch wichtig zu wissen, dass einige Lackierungen oder Schutzbeschichtungen des Stahls die Hafteigenschaften von Magneten beeinträchtigen können.

Hier sollte im Zweifel die Beschichtung ggf. vor dem Bohren entfernt und abgeschliffen werden. Das Produktionsverfahren des Stahls kann ebenfalls Einfluss auf die Haftfähigkeit des Magneten haben, denn gezogene, gegossene, gerollte oder geschmiedete Stähle haben eine unterschiedliche magnetische Eigenschaft. Ist die Hafteigenschaft des Stahls nicht ausreichend, steht die Magnetbohrmaschine instabil.

Vor allem beim Kernbohren von großen Löchern kann sich die Magnetbohrmaschine dann vom Werkstück lösen und zum Brechen des Kernbohrers führen. Daher ist es ratsam, vor Beginn des Bohrens immer auf die richtige Haftkraft des Magneten zu achten.

Schutzkleidung

Bei der Verwendung einer Magnetbohrmaschine gelten die Bestimmungen der Arbeitsschutzverordnung. Das heißt, wer mit einer Magnetbohrmaschine arbeitet oder hantiert muss neben Arbeitsschuhen auch Handschuhe und eine spezielle Schutzbrille tragen. Die Schutzbrille schützt den Nutzer vor herumfliegenden Spänen, die mitunter sogar sehr heiß sein und die Bindehaut des Auges beschädigen können.

Daher ist es auf jeden Fall ratsam, auch eine entsprechende Kleidung beim Einsatz einer Magnetbohrmaschine zu tragen. Sicherheitsschuhe schützen die Füße vor scharfen Kanten des Stahls mit dem gearbeitet wird und vor allem vor den anfallenden, heißen Spänen. Ebenfalls ist es ratsam, bei einer hohen Lärmbelastung persönlichen Gehörschutz zu tragen um die Ohren zu schützen.

Sicherheit bei der Nutzung von Magnetbohrmaschinen

Besonders beim Arbeiten mit einer Magnetbohrmaschine sollte vor jedem Einsatz das Kabel von Magnetbohrmaschine und auch die Kabeltrommel oder das Verlängerungskabeln überprüft werden. Weist ein Kabel eine Beschädigung auf, muss es umgehend ausgetauscht werden. Ist das Anschlusskabel der Magnetbohrmaschine beschädigt, ist es empfehlenswert, den Kundendienst des Magnetbohrmaschinen-Herstellers zu kontaktieren. Hier bieten die Hersteller Ersatz für die Magnetbohrmaschine an, die mit dem nötigen technischen Wissen entweder selber oder besser von einer Elektrofachwerkstatt ausgetauscht werden sollten.

Sicherheit ist das oberste Gebot beim Umgang mit der Magnetbohrmaschine

Die Magnetbohrmaschine sollte immer vom Strom genommen werden, wenn das Werkzeug oder der Bohrer gewechselt wird. Denn ist die Maschine noch eingeschaltet, hält zwar der Magnet die Bohrmaschine an ihrem Platz, kann aber auch aus Versehen durch Betätigen des Einschaltknopfes die Magnetbohrmaschine in Gang setzen.

Beim Umgang mit den sehr scharfen Bohrern oder Bohrkronen sollte eine erhöhte Vorsicht gelten und sie am besten nur mit Schutzhandschuhen in das Bohrfutter einsetzen. Vor der Wiederinbetriebnahme der Magnetbohrmaschine den richtigen Sitz des Werkzeuges im Bohrfutter genau überprüfen. Danach kann die Magnetbohrmaschine wieder an das Stromnetz angeschlossen und die Arbeit fortgeführt werden.

Kann man ein Gewinde schneiden?

Selbstverständlich kann mit einer Magnetbohrmaschine auch ein Gewinde geschnitten werden. Dazu benötigt die Magnetbohrmaschine einen Drehrichtungsumschalter. Vor dem Gewindeschneiden muss das Bohrloch für das Gewinde gebohrt werden. Dazu ist es nötig, dass die gewünschte Größe zuerst mit einem Bohrer in den Stahl gebohrt wird.

Dann die Magnetbohrmaschine ausschalten und auf die niedrigste Drehzahl und Getriebestufe einstellen. Bei dem Gewindebohren sollte die Geschwindigkeit des Gewindeschneiders so langsam wie möglich sein, damit das Gewinde langsam und mit einem hohen Drehmoment in einem Durchlauf geschnitten wird. Die Drehrichtung muss zuerst auf Rechtslauf geschaltet und der Gewindebohrer in der passenden Größe in das Bohrfutter eingespannt werden.

Nach dem Einschalten der Magnetbohrmaschine den Gewindebohrer langsam auf das Bohrloch führen und ansetzen. Jetzt den Bohrmaschinenschlitten mit dem Handhebel, ohne Druck auf dem Schlitten auszuführen, nach unten drücken bis die gewünschte Gewindelänge erreicht ist.

Jetzt die Bohrmaschine ausstellen und den Schalter für die Drehrichtung auf Links stellen. Nun kann die Magnetbohrmaschine wieder eingeschaltet und der Gewindebohrer vollständig aus dem Werkstück rausgefahren werden. Den Werkzeugschlitten vorsichtig nach oben führen damit das neu geschnittene Gewinde nicht beschädigt wird.

Gewindeschneider für die Magnetbohrmaschine

Am einfachsten geht das Gewindeschneiden mit einem 3 in 1 Gewindebohrer, der das Gewinde zuerst vorschneidet und mit einem Werkzeug dann vollendet, also fertig schneidet. Am besten eignen sich hierzu Maschinenfertigschneider, die besonders hochwertig beschichtet und behandelt wurden. Hier verwendet man am besten einen Adapter für Gewindebohrer, damit der Gewindebohrer sicher im Weldon Bohrschaft eingespannt werden kann. Während des Gewindescheidens sollte der Gewindebohrer mit viel Kühlwasser und Gewindeschneidöl gekühlt werden, um einer Überhitzung entgegen zu wirken.

Guter Kontakt ist eine wichtige Voraussetzung beim Bohren mit der Magnetbohrmaschine

Teilweise werden Magnetbohrmaschinen mit einen UK-Stecker angeboten, für den Betrieb ist dann ein passender Adapter auf Schukostecker nötig. Bei der Verwendung eines Adapters sollte auf ein guten Kontakt geachtet werden oder noch besser, das Kabel oder der Anschlussstecker durch eine Elektrofachwerkstatt auf Schukostecker umgerüstet werden.

Da eine Magnetbohrmaschine Kontaktflächen mit Metall besitzt, ist ein Schutzkontakt unbedingt erforderlich, denn sollte es zu einem elektrischen Stromschlag kommen wird durch den Schutzkontakt, also der Erdung die Sicherung ausgelöst und die Magnetbohrmaschine vom Stromkreis getrennt.

Wichtiger Wert beim Kauf einer Magnetbohrmaschine ist die Nennstromaufnahme

Beim Kauf einer Magnetbohrmaschine sollte auf eine ausreichende Leistung geachtet werden, denn je größer die Kernbohrung in Stahl erfolgen soll, umso stärker muss die Leistung der Magnetbohrmaschine sein. Magnetbohrmaschinen sind in einer Leistung von 550 Watt bis über 2000 Watt erhältlich und können Kernbohrungen von bis zu 100 mm Durchmesser in Stahl bohren. 80% aller Bohrungen im Stahlbau sind aber nur in einem Bereich von 13 bis 26 mm, daher reichen Magnetbohrmaschinen mit einer maximalen Bohrleistung von 30 mm völlig aus.

Wie befestigt man eine Magnetbohrmaschine?

Vor der Inbetriebnahme und dem Befestigen der Magnetbohrmaschine auf ihrem vorgesehenen Platz muss der Bohrer oder Kernlochbohrer fachgerecht montiert werden. Wenn das ordnungsgemäß durchgeführt wurde, kann die Magnetbohrmaschine an den Stromkreislauf angeschlossen und die richtige Position auf dem Werkstück positioniert werden.

Es sollte auf jeden Fall vorher die Oberfläche gereinigt werden und sauber von Spänen, Ölen oder anderen Beschichtungen sein. Der Haftmagnet einer Magnetbohrmaschine haftet auf jedem Werkstoff aus Stahl, das eine Stärke von mindestens 20 mm haben muss. Eine Magnetbohrmaschine ist keinesfalls für Nicht-Edelmetalle geeignet, da diese nicht magnetisch sind und der Magnet mit diesen Werkstoffen nicht reagiert und somit auch nicht haftet.

Bei Überkopfarbeiten ist eine erhöhte Vorsicht obligatorisch

Besonders bei seitlichen Arbeiten oder beim Arbeiten mit einer Magnetbohrmaschine über Kopf sollte eine erhöhte Vorsicht gelten. Dabei ist es grundsätzlich erforderlich, persönlichen Arbeitsschutz wie Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen, Handschuhe und Schutzbrille und Schutzhelm zu tragen.

Zusätzlich muss die Magnetbohrmaschine mit einem Sicherungsgurt oder Sicherungsseil gegen ein Herabfallen gesichert werden, falls die magnetische Haftkraft nicht ausreichen sollte oder der Stromfluss unterbrochen wird. Werden diese Sicherheitsvorschriften beachtet, kann mit einer Magnetbohrmaschine ohne Probleme mit einem Kernbohrer je nach Bohrmaschine bis zu mächtige 100 mm große Löcher gebohrt werden.

Einsatzmöglichkeiten

Die Einsatzmöglichkeiten einer Magnetbohrmaschine sind sehr gut vergleichbar mit der einer festen Standbohrmaschine. Mit dem Unterschied, dass der Standfuß der Magnetbohrmaschine ein kräftiger Elektromagnet ist. Der Magnet ermöglicht die Magnetbohrmaschine auf jedem Untergrund aus Stahl und in jeder erdenklichen Position zu fixieren.

Der Werkstoff muss allerdings magnetische Eigenschaften aufweisen, denn auf NE-Metallen (Nicht Edel-Metalle) findet der Elektromagnet keine magnetische Haftung. Durch spezielle Halterungen, die es ermöglichen eine Magnetbohrmaschine auch auf einem Rohr mit großen Durchmesser zu befestigen, ist der Einsatz einer Magnetbohrmaschine sehr flexibel gestaltet. Ist sie allerdings endgültig an ihrem Platz befestigt, kann sie erst nach getaner Arbeit wieder entfernt werden.

Universeller Einsatz der Magnetbohrmaschine

Mit einer Magnetbohrmaschine kann man Löcher bohren oder Gewinde schneiden und zwar an schwierigen Stellen. Dafür gibt es für eine Magnetbohrmaschine spezielle Bohrer und Kernbohrer. Die Auswahl der Werkzeuge ist sehr groß und es gibt für jeden Einsatz den passenden Kernbohrer. Zusätzlich kann die Magnetbohrmaschine in ihrer Arbeitsgeschwindigkeit eingestellt werden. Hier gilt je härter das Material in das gebohrt werden soll, umso langsamer sollte sich das Werkzeug drehen. Hier ist entsprechend der durchzuführenden Arbeiten also immer Flexibilität gegeben.

Die Magnetbohrmaschine ist besonders im Hallenbau beliebt

Besonders häufig sieht man die Magnetbohrmaschine beim Bau von Hallen mit Stahlträgern, denn hier sind häufig durch falsche Maße die Löcher von Verschraubungen nicht richtig gebohrt, also nicht am richtigen Platz. Hier kann die Magnetbohrmaschine sehr flexibel an dem Stahlträger angesetzt werden und die Löcher bohren.

Es decken die meisten angebotenen Magnetbohrmaschinen alle Bohrlochgrößen ab, denn 80% der Löcher im Stahl- und Hallenbau sind maximal 42 mm groß. Eine große Auswahl an Magnetbohrmaschinen bietet hier unser Magnetbohrmaschine Test, wo Sie die besten Geräte zu günstigen Preise finden werden.

Der Hubbereich

Der Hubbereich von Magnetbohrmaschinen ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich und das hat verschiedene Gründe. Die meisten Magnetbohrmaschinen werden mit einem Hubbereich der zwischen 65 mm und 365 mm liegt angeboten. Der Hub sagt aus, wie tief eine Magnetbohrmaschine in das Werkstück eindringen kann und ist daher ein wichtiges Leistungsmerkmal der Magnetbohrmaschine. Die Bohrtiefe ist bei den meisten Magnetbohrmaschinen im Bereich zwischen 50 mm und 60 mm.

Die eigentliche Bohrmaschine sitzt dabei auf einem Magnetfuß mit dem die Bohrmaschine auf einem Stahlträger oder einer Stahlplatte fixiert werden kann. Auf einem beweglichen Werkzeugschlitten ist die Bohrmaschine montiert, welche sich mittels eines Griffes über ein Zahnstangengetriebe präzise nach oben und nach unter führen lässt. Der Schlitten ist so stabil konstruiert, dass er die hohen Kräfte, die während des Bohrens auftreten können, sicher aufnimmt.