DIY Projekte planen

Ein DIY-Bauprojekt planen

Um ein DIY-Bauprojekt umzusetzen, welches am Ende auch gute Ergebnisse aufweist, bedarf es eine genaue Planung. Angefangen bei der Konstruktionszeichnung, aufgehört bei der Planung der Arbeitszeit – eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete.

Rechnen sie am besten mit ein paar Rückschlägen und kalkulieren sie mehr Zeit ein, als es in der Anfangskalkulation sagt. Ein Strich durch ihre Rechnung können beispielweise die Nachbarn machen, indem sie sich über die Lärmbelästigung beschweren. Dies ist nur ein banales Beispiel, wie sie, in ihrer Arbeit unterbrochen werden können und deswegen mehr Zeit, als ursprünglich geplant, benötigen. In diesem Artikel erfahren sie, auf was sie bei der Planung eines DIY-Bauprojekts achten müssen.

Das richtige Werkzeug

Um das Projekt umzusetzen, benötigt man das entsprechende Werkzeug. Ein Camper-Van Umbau benötigt beispielsweise weniger Werkzeug, als die Renovierung ihres Gästeklos. Die richtige Werkzeugplanung ist also essentiell. Um sich bei der Arbeit nicht zu verletzten, sollten sie sich außerdem Gedanken über die richtige Schutzausrüstung machen! Zu den wichtigsten Essentials gehören beispielsweise Schutzbrille und Gehörschutz.

Nicht jeder hat das benötigte Werkzeug für ein DIY-Projekt zuhause, deswegen muss man sich anfangs überlegen, welches benötigt wird und wie man es beschafft.

Werkzeug ausleihen

Die mit Sicherheit günstigere Variante wäre natürlich die Option, dass benötigte Werkzeug bei Freunden und Bekannten auszuleihen. Ihre Heimwerker Freunde haben sicher etwas mehr, als das Basiswerkzeug für den Haushalt zuhause. Achten sie darauf, dass das Werkzeug nicht beschädigt wird, da sie so Ärger und Probleme vermeiden.

Sollten sie keinen Handwerker in ihrem Freundeskreis haben, können sie auch in den Baumärkten nach Werkzeug anfragen. Dort werden sie professionelles Werkzeug günstig leihen können. Die Preise sind deutlich günstiger, als wenn man das Werkzeug neu kaufen muss. Planen sie dementsprechend ihre Arbeitsschritte, um die Tools nicht mehrere Tage ausleihen zu müssen.

Werkzeug kaufen

Die andere Option ist, das Werkzeug neu zu kaufen. Diese Option ist natürlich teurer, aber ebenfalls möglich. Es empfiehlt sich meiner Meinung nach, wenn sie ein größeres Bauprojekt starten und das Werkzeug öfters benötigen. Beim Bau eines Hauses oder bei der Renovierung, sind ein paar Essentials definitiv empfehlenswert. Wiederkehrende Aufgaben, die mit demselben Werkzeug erledigt werden, können mit dem eigenen Equipment erledigt werden – so sparen sie auf lange Sicht Geld und Zeit.

Programme und Tools

Bei einem Bauprojekt gehört wie erwähnt immer die Planungsphase dazu. Vor der Durchführung sollte genauestens geplant werden, welche Schritte wann und wie vorgenommen werden. Da es auch hier gute Helferchen gibt, empfiehlt es sich, ein kleines Repertoir an Programmen zu haben, die ihnen die Arbeit erleichtern. Um sich vorzustellen, was man eigentlich bauen möchte, sind kostenlose CAD Programme ein Muss. Diese Programme sind natürlich nicht einfach zu erlernen, ermöglichen aber eine gute Planung des Projekts.

Für kleine Baustellen werden solche Planungsprogramme nicht benötigt und sind auch zu aufwendig. Eine Handzeichnung genügt dann oftmals.

Mindmap Programm

Um das DIY-Projekt anfangs perfekt zu planen, empfiehlt sich die Nutzung eines Mindmaprogramm zur Visualisierung des Projekts. Sie können dort Reiter für Werkzeug, Material und Zeitplanung anlegen um das Projekt übersichtlich zu planen. Um Tipps und Tricks vom Experten im Baumarkt oder Planungsbüro zu bekommen, ist die erstellte Mindmap ein gutes Vorzeigestück für Dritte.

Fazit

Ein DIY-Projekt ist eine schöne Beschäftigung und handwerkliche Weiterbildung. Wenn man einige Sachen beachtet, spart man Zeit und vor allem Kosten. Es empfiehlt sich, das Projekt mit Mindmaps und exakten Zeichnungen zu planen, um Fehler und Mehrkosten zu vermeiden.